Bild aus der Praxis von Tamara Moosbauer Leitbild der Heilpraktiker-Tätigkeit

HOMÖOPATHIE

Die Homöopathie ist eine Methode zur Heilung von Krankheiten aller Art.
Gesucht wird nach einem Spiegel für die Krankheitssymptome. Es wird sozusagen "Ähnliches mit Ähnlichem" geheilt, wie Hahnemann, der Vater der Homöopathie, sagt.

Die Arznei ruft unverdünnt dieselben Beschwerden hervor, die der Patient beschreibt. Gesucht wird also kein Gegenmittel, wie in der herkömmlichen Medizin, sondern ein ähnliches Mittel. Behandelt wird mit verdünnten, dynamisierten Substanzen; man spricht von der "potenzierten" Arznei. Zu den Arzneistoffen zählen alle auf der Erde vorkommenden Stoffe wie Pflanzen, Mineralien, Tiere aber auch chemische Stoffe, Gifte und Arzneimittel.

Typisch für die Wirkung der homöopathischen Mittel ist eine Erstverschlimmerung. Das Mittel ruft also die Beschwerden noch einmal hervor und macht den Körper aufmerksam. Die Folge ist eine Anregung der Selbstheilungskräfte. Voraussetzung ist ein Anamnesegespräch, eine genaue Erörterung der Beschwerden des Patienten. Die Gesprächsdauer beträgt zwischen 1 und 1 ½ Stunden.

Zu beachten ist, dass während der Anwendungsdauer kein Kaffee und kein Menthol, also Mundwässer, Zahnpasta, Pfefferminzbonbons etc., eingenommen werden dürfen, da die Wirkung durch diese anregenden Substanzen gestört wird.

Foto der Heilpraktikerschule in Hilter bei Osnabrück